HTL WY scannt Rapid-Star Steffen Hoffmann

Das Gesicht des Fußballgott wurde für eine etwaige Gesichtsmaske gescannt!

Foto: HTL, Das Diplomarbeitsteam v.l.n.r.: FOL Ing. Franz Kleinhofer, Maximilian Prankl, Steffen Hofmann, David Roßgatterer, Daniel Resel (nicht auf dem Foto DI Andreas Salcher)

Steffen Hoffmann hat sich für diese innovative Diplomarbeit der AUT-Abteilung der HTL WY zur Verfügung gestellt. Die Diplomanden Maximilian Prankl, David Roßgatterer und Daniel Resel arbeiten bei ihrer Diplomarbeit „Additive manufacturing of protective face masks in sports medicine“ mit ihren Betreuungslehrern DI Andreas Salcher und FOL Ing. Franz Kleinhofer an einer Revolution im Bereich der Anfertigung von Carbon-Gesichtsmasken bei Sportverletzungen.

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Maximilian Prankl scannt das Gesicht von Steffen Hofmann

Dass die erste Mustermaske das Konterfei ihres Lieblingsspielers trägt, ist für alle Beteiligten ein weiterer Ansporn, diese komplexe Diplomarbeit bis zur Serienreife zu entwickeln.

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Das gescannte Gesicht des Fußballgottes, welches anschließend zu einer CNC-Fräs-Datei konvertiert wird

Unglaubliche Vorteile, auch wenn der Sportler nicht vorort ist
Dabei dient nicht mehr der Athlet selbst als Modell für den Gipsabdruck, sondern man nutzt die digitalen Daten eines Handscanners bzw. die Daten der Computertomographie (CT). Die Daten werden mittels einer CAM-Software in Fräsdateien umgewandelt, so kann das Gesicht des verletzten Sportlers gefräst werden. Das Laminieren der Carbonfasern folgt als nächster Arbeitsschritt. Anschließend werden die Augen und die endgültige Fasson ausgefräst. So kann man, unabhängig vom Wohnort des Verletzten, die Maske binnen Stunden fertigen und theoretisch weltweit versenden.